Dieser Blog zeigt den Entstehungsprozess eines Buches für Handstrickanleitungen.

Alle Strickmodelle sind mit einer- beim Deutschen Patentamt geschützten- nahtlosen Schnitttechnik entworfen.


This blog shows the process of creating a book for hand knitting patterns.

All knitted clothes are designed by the seamless pattern system, protected at the German Patent Office.

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Dienstag, 20. September 2016

Entwurf der Woche °7/16: Babyweste


Immer dienstags präsentiere ich euch
 ein Projekt an dem ich in der Vorwoche gearbeitet habe.
Dabei können es neue Strickmuster sein, 
aber auch neue Modellschnitte oder auch 
eine Blick in meine Arbeit als Freelancedesignerin.
___________


die Qualität Bonanza von The Great Skein


Aus diesem wunderschönen Strang aus 
100% Merinowolle, welches von Johanna von The Great Skein handgefärbt wurde, 
entsteht zur Zeit eine Babyweste, die ich mit N°2,5 stricke.


Gestrickt wird zunächst von unten nach oben, die Anschlagskante
entspricht der 1/2 Saumweite.

Was man also auf diesem Bild sehen kann, ist das rechte Vorderteil (rechts)
und das rechte Rückenteil (links). Jeden Teilabschnitt werde ich dokumentieren
und euch an der Entstehung teilhaben lassen.

Da der Schnitt der Weste genau diesem Modell aus dem Buch entspricht...


die Weste aus meinem Buch "Stricken ohne Naht"

… habe ich mich ausschliesslich auf die Strickmuster konzentriert.
Der rechte Zopf liegt an der vorderen Mitte 
und es werden Druckknöpfe auf der Rückseite des Zopfes angebracht:

Auf dieser Detailaufnahme sieht man wunderbar,
wie sich die Färbung im Gestrick "auslebt".

Wie auch bei dieser Grobstrickjacke, spielen die Zöpfe durch
 die Veränderung ihrer Richtung, die Hauptrolle. 
Hier sind die Zöpfe im Vergleich zu der Grobstrickjacke viel feiner, 
auch wenn sie 6M (und nicht 4M) breit sind.

 Die Zöpfe beginnen bereits im Saum.
In der Diagonalen, von unten links nach oben rechts, wächst ein Zopf,
der dann unter dem Blendenzopf verschwindet.

Ich halte euch auf dem Laufenden und freue mich schon
wenn ich euch an diesem Sonntag - an einem der beiden Orte - 
bei der Buchpräsentation antreffen kann! 

Gast bei Creadienstag
Gast bei Maschenfein

Montag, 12. September 2016

Entwurf der Woche °6/16: Ikotuch


Immer dienstags präsentiere ich euch
 ein Projekt an dem ich in der Vorwoche gearbeitet habe.
Dabei können es neue Strickmuster sein, 
aber auch neue Modellschnitte oder auch 
eine Blick in meine Arbeit als Freelancedesignerin.
___________

zur Zeit auf den Nadeln: das Ikotuch

Seit letzter Woche stricke ich an meinem neuen Entwurf:
ein Dreieckstuch, dem ich den Namen Ikotuch gegeben habe.


die Farbzusammenstellung und der Farbverlauf
 der Novena von Lang Yarns ist eher zurückhaltend - das mag ich sehr gerne

Durch die vielen Dreiecke, 
die unterschiedliche Strickrichtungen aufweisen, 
erinnert es mich an die Konstruktion eines Ikosaeders
- aus diesem Grund habe ich ihm den Namen Ikotuch gegeben.

Zur Zeit laufen wieder Teststricks und es 
kommen ganz unterschiedliche Tücher bei raus:
es wird zweifarbig gestrickt, mit Verlaufsgarn aber auch
 mit ganz, ganz vielen Farben. Jedes Dreieck wird mit 
einer neuen Farben gestrickt, perfekt um Wollreste aufzubrauchen!
Es werden noch übrigens einige Tester gesucht.
Hier ist die Gruppe bei Ravelry.

schlichtes Design mit einer grossen Wirkung: 
die Farbverläufe erinnern mich an Aquarellmalerei

Gestrickt wird dieses Dreieckstuch von der unteren Spitze nach oben, 
wie man anhand der technischen Zeichnung erkennen kann: 

Die Tuchgrösse vom Ikotuch ist variabel.

Wenn die oben gezeigte Version aus dem Verlaufsgarn fertig ist,
werde ich noch ein weiteres Tuch in der selben Konstruktion stricken:
aus einem unifarbenem Garn. Der Blickfang sind dann 
die zahlreichen Zopfpartien, die aufgrund der verkürzten und 
verlängerten Reihen innerhalb des Tuchs sich herumschlängeln.

Wie auch bei dem Konstruktuch, werden folgende Stricktechniken
benutzt: Zu- & Abnahmen, verlängerte und verkürzte Reihen.

Und auch dieses Modell eignet sich hervorragend zum Yoga-Stricken:
es werden keine Doppelmaschen, Umschläge oder Querfäden benötigt, 
um die verkürzten Reihen zu erarbeiten ;-)


Gast bei Creadienstag
Gast bei Maschenfein

Dienstag, 6. September 2016

Entwurf der Woche °5/16: Grobstrick-Jacke


Nun ist eine Hälfte der Grobstrickjacke fertig:

die waagerechte Saumlinie ist der Zopf,
der am Vorderteil aus dem Stehkragen entstand ist und danach
schräg zur hinteren Mitte verläuft

auf dieser Aufnahme sieht man sehr gut den senkrechten Zopf
auf dem Rückenteil, der hinter dem schrägen Zopf verschwindet, 

dann am Vorderteil wieder auftaucht und ...

… in Höhe der Taillenlinie waagerecht 
entlangläuft und schlussendlich in der Knopfblende endet
Ich finde diese Möglichkeit, 
das Spielen mit den Strickrichtungen, höchst faszinierend!
Und so ganz "nebenbei" ist die Jacke
- durch die Anwendung der verkürzten und verlängerten Reihen - 
auch noch nahtlos.

Falls ihr euch fragt, 
wie ich an die Konstruktion und den Entwurf herangehe, 
möchte ich es gerne bei dieser Jacke kurz erläutern:

Als ich von der Aktion von fringe/Karen gelesen habe
(ein Oberteil von oben nach unten, ganz ohne Anleitung, stricken)
wusste ich sofort, dass ich mitmachen werde.
Einfach aus dem Grund, dass ich gerne aufzeigen möchte,
wie spannend der Einsatz der verkürzten und verlängerten Reihen sein kann.

Zwar beginne ich (wie die Anderen auch) von oben an zu stricken, 
ändere aber durch das Verkürzen und danach wieder das Verlängern der Maschen die Richtung und leite somit die Zopfpartien in die gewünschte Position.

Also: als Erstes war die Vision vom Zopfeinsatz, 
danach skizziere ich die Richtungen und die Positionen
und dann beginne ich mir zu überlegen wie die Konstruktion
sein muss, um das Gewünschte zu erreichen.

man sieht hier sehr schön die unterschiedlichen Strickrichtung:
am Rückenteil wurde von oben nach unten gestrickt, 
danach von der hinteren Mitte zur vorderen Mitte seitwärts
Übrigens: mit #fringeandfriendsKAL2016 kann man sein Entwurf 
den Anderen per Instagram vorstellen.


Nächste Woche zeige ich dann mein neuestes Projekt:
eine weitere Tuchkonstruktion, die sich wieder hervorragend
zum Entspannungstricken eignet.

Und Ende dieser Woche kommt endlich die Anleitung für 
das Konstruktuch, das ich bereits hier vorgestellt hatte.
Hier eine Vorschau vom fertigen Tuch:


das Tuch wird von einer Spitze zu der anderen gestrickt
eingesetzte Techniken: Zu- & Abnahmen, verkürzte und verlängerte Reihen

Dienstag, 30. August 2016

Entwurf der Woche °4/16: Grobstrick-Jacke


Ich arbeite weiterhin an der Grobstrickjacke,
die ich auch schon letzte Woche gezeigt habe.

Heute nur ganz kurz den Zwischenstand des Rückenteils:

Die Zopfpartie, die jeweils am Vorderteil beginnt,
wächst diagonal zu der hinteren Mitte.

Die beiden senkrechten Zöpfe auf dem Rückenteil
enden vorerst in Taillenhöhe: s
ie "verschwinden" hinter den Zopfpartien,
die von den Vorderteilen kommen und werden
später wieder "auftauchen" und die Taille zu betonen.

Durch Abnahmen habe ich die diagonalen Zöpfe aufeinander zulaufen lassen, 
wobei die Maschen der Zopfpartien im unteren Bereich nicht abgenommen, 
sondern verkürzt wurden, weil sie ab jetzt waagerecht am Saum entlang 
weiter laufen werden.


Nächste Woche zeige ich dann eine fertige Hälfte der Jacke und 
hoffe, dass ich euch meine Faszination über die verkürzten Reihen etwas näher bringen ;-)

Übrigens: mit #fringeandfriendsKAL2016 kann man sein Entwurf 
den Anderen per Instagram vorstellen.

Gast bei Creadienstag
Gast bei Maschenfein

Mittwoch, 15. Juni 2016

Auf die Schnelle gezeigt...


 Bis zur ersten Korrekturphase
- das Buch wird gerade beim Verlag gelayoutet -
arbeite ich an zwei versprochenen Sachen:

1. Tutorial für die verkürzten und verlängerten Reihen
2. einfachen Probemodell

Für Punkt 2) ist in den letzten Tagen
ein Tuch als Prototyp in kleiner Grösse entstanden:

Yak von Lang Yarns mit N°4,5 verstrickt: 
Zopfmuster, kraus rechts und glatt links


Gestrickt wird von der unteren Spitze. 
Danach wird das Tuch geteilt und an zwei Teilen weiter
gearbeitet, bis dann wieder von der Mitte aus 
die beiden Teilstücke wieder zusammen gestrickt werden.


Tuch in "Miniausführung",
das Probemodell beinhaltet mehrere Zopfpartien
und wird in "tuchüblicher" Grösse gestrickt

Die Zopfpartie ändert dabei im ersten Teilstück 
durch die medialen Zunahmen die Richtung,
danach durch die Anwendung 
der verkürzten und verlängerten Reihen.


auf dem Foto sieht man sehr gut die Richtungsänderung
-  in kraus rechts gestrickter Spitze -,
die durch die verkürzten Reihen erzeugt wird
 

Das anstehende Tutorial wird die Grundlage liefern, 
um dieses Probemodell aber auch die drei einfachsten Modelle 
aus dem Buch stricken zu können.

Dieser Schal wird gemeinsam Schritt für Schritt
gestrickt. Dabei lernt man auch die Anleitungsart, 
die alle Modelle im Buch beschreibt, kennen.

Ich freue mich auf den Austausch und hoffentlich 
auf viele Stricker/innen!




Freitag, 27. Mai 2016

Der Countdown läuft: noch 6 Tage...

… bis zur Manuskriptabgabe!


Leicht verspätet zeige ich die Nahaufnahme 
des Schals aus Mohair Luxe:

Schal aus Mohair Luxe,
77% Mohair& 23&Seide, von Lang Yarns

Auch hier wurde das bekannte Knospenmuster 
in einem satten Rot mit eingearbeitet.
Zwar wirkt es hier aufgrund der Garneigenschaft 
nicht ganz so plastisch, hat jedoch einen entscheidenden
Anteil an der Wirkung des Schals.

Begonnen wird, wie bei vielen Tuchkonstruktionen,
mit wenigen Maschen und durch beidseitige Zunahmen 
entsteht ein gleichschenkliges Dreieck.

Dann beginnt der Einsatz der verkürzten Reihen, 
der sich bis zur anderen Seite des Schals 
unaufhörlich durchzieht:
immer wieder werden Maschen verkürzt und 
dann wieder verlängert. 
Dieses spiegelt sich an den unverkennbaren, 
diagonalen Linien wieder.

Teilweise strickt man jede Seite 
des Schals getrennt, dann werden wieder 
alle Maschen auf ein Mal bestrickt.


Ein eher einfaches Model aus dem Buch
-mit einer grossen Wirkung-, 
 den auch Anfänger auf dem Gebiet 
der verkürzten Reihen stricken können.



Dienstag, 24. Mai 2016

Der Countdown läuft: noch 8 Tage...


… bis zur Manuskriptabgabe!

Heute wurde gradiert, gradiert und nochmals gradiert.
Mein ganzer Kopf ist voller Zahlen, Maschen und Reihen.

Dabei ist es nicht ganz so einfach 
wie bei den herkömmlichen Schnitten:
durch die vielen Änderungen der Strickrichtung
starten einigen Modelle mit einer Anschlagskante 
als Maschenanzahl und enden mit 
einer Reihenanzahl als Abkettkante.

Maschenmarkierer(=MM) sind die notwendigen 
Helfer, um alles im Blick zu behalten. 
Sowohl in der Anleitung als auch auf der technischen 
Zeichnung sind die Maschen durch MM getrennt und 
machen deutlich, welche Maschen zu welchem "Schnitttteil"
gehören: z.B. VT, Seitenlinie oder auch Schulterlinie.

Dadurch hat man stets einen Überblick welchen Maschen 
gerade gestrickt werden - trotz der teilweise 
hohen Maschenanzahl auf der Nadel.


Und hier noch ein Einblick hinter die Kulissen:

graue Yak Weste getragen von einem anderen Model als auf diesem Foto


Und so sieht dann das fertige Bild aus:

auf dieser Aufnahme sieht man sehr schön die "haarigen" Partien,
die zusätzlich mit Mohair Luxe gestrickt worden sind

Sonntag, 22. Mai 2016

Der Countdown läuft: noch 10 Tage...


…bis zur Manuskriptabgabe!

Heute möchte ich gerne Näheres zu den Modellen 
und den dazugehörigen Zeichnungen machen.

Jedes Strickmodell ist in den Grössen S,M,L,XL gradiert.
Zusätzlich sind einige ausgewählte Modelle noch in 
XS (z.B. die blaue Kurzarmjacke aus Merino) 
und XXL (z.B. die gestern vorgestellte graue Weste aus Yak)
berechnet worden.

Bei den Gradierungen wurde immer darauf geachtet, 
dass das jeweilige Strickmodell sowohl in Gr. S 
als auch in XL gut aussieht und wichtige 
Proportionen bewahrt bleiben.

So sind einige Strickteile nahezu gleich 
in der Länge (z.B. senfgelber Pullunder aus Asia)
andere dagegen (z.B. die rote Weste aus Angora
haben einen grösseren Längenunterschied zwischen S und XL.

Und so sehen die technischen Zeichnungen in dem Buch aus:


 rote Angora Weste
- Massangaben für alle Grössen: S/M/L/XL

- Maschenmarkierer und die dazugehörige Strickrichtung

Als einen weiteren Zusatz habe ich bei fast allen Modellen 
eine mögliche Variante notiert und berechnet.

Konkrete Beispiele dafür wären:
graue Yak Weste mit Ärmelansatz
senfgelber Pullunder mit einer leichten Taillierung
jeansblaues Asia Top mit bedeckter Schulterpartie

Eine genaue Auflistung folgt in den kommenden Wochen.


Donnerstag, 19. Mai 2016

Der Countdown läuft: noch 13 Tage...

… bis zur Manuskriptabgabe!


Heute musste ich am vorletzten Modell
(wobei das letzte Modell, die Yak Weste, bereits fertig ist)
noch eine "kleine" Änderung durchführen:


Das Strickstück, ein Cape aus Asia, 
70%Seide & 30% Yak von Lang Yarns,
ist bereits zu Hälfte von meiner lieben Strickerin, 
(die leider weit weg von mir- in Bayern- ansässig ist) 
gestrickt. Um keine Zeit auf dem Postweg zu verlieren, 
habe ich mir die Form 1:1 aus einem Baumwollstoff 
zugeschnitten und an der Büste drapiert:

eine Seltenheit im Atelier: gewebter Stoff aur der Büste

Danach wurden einige Skizzen erstellt, denn 
das Modell wird in Intarsientechnik gestrickt und
beinhaltet Zöpfe und grössere Flächen in drei verschiedenen Farben: 
jeansblau, hell grau und hell braun:


Skizzen mit Strickrichtungen, Massen und farbigen Flächen

Es bleibt also bis zum letzten Tag spannend;-)

Morgen ganz früh ist wieder ein Fotoshooting angesagt und 
dieses Mal soll das Wetter auch noch wunderbar werden...

Montag, 16. Mai 2016

Der Countdown läuft: noch 16 Tage...


…bis zur Manuskriptabgabe.

Heute stand eigentlich Fotoshooting °3 
auf dem Programm. Doch leider kam wieder das
schlechte Wetter dazwischen. 

Das Model ist ab morgen im Urlaub 
und somit verschiebt sich das Shooting °3 
um eine ganze Woche.
Es bleibt also spannend bis zum Schluss!

Wie schon in den letzten Tagen, 
wurde auch heute weiterhin an den 
technischen Zeichnungen gearbeitet.

technische Zeichnungen mit farbigen MMs


Durch die neuartige Anleitungsart habe ich 
- für ein besseres Verständnis- 
auch eine neue Art von technischen 
Zeichnungen ausgetüftelt:


technische Zeichnung: Angora Weste

Maschenmarkierer verdeutlichen die Strickrichtungen 
und gliedern die Gesamtanzahl der Maschen 
in bestimmte Partien, z.B. VT, RT usw. aber auch 
in bestimmte Musteraufteilung, auf.


Freitag, 22. April 2016

Fertigstellung: Yak-Jacke mit Knospenmuster

Bereits hierhier und hier habe ich 
die Strickjacke mit dem Knospenmuster, 
zu der ich keinen Entwurfsprozess 
vorgestellt habe, präsentiert.

die Strickjacke von vorne

Angelehnt an das Muster
welches ich für den nachtblauen 
Merino-Pullover entwickelt habe, 
wurde eine Strickjacke entworfen, die den selben 
Schnitt hat wie die Angoraweste.


die Metallknöpfe sind eher schlicht, passen wunderbar zu dem schönen Braunton
der Yak, Lang Yarns und überlassen den Knospen den Vortritt

Der Anschlag entspricht der 1/2 Saumweite.
Es wird von unten nach oben gestrickt. 
Gleichzeitig verkürzt man die gesamten Maschen, 
in dem man an der hinteren Mitte damit beginnt.

Danach wird der Schulterbereich gebildet, 
dann der Rückenbereich (quer gestrickt) bis zur hinteren Mitte.
Nun ist die 1/2 Strickjacke bereits fertig.
Von der hinteren Mitte aus werden wieder die gleichen 
Arbeitsschritte gespiegelt durchgearbeitet.

 Knospenast, der vom rechten VT über die Schulter,
dem Rücken und wieder über der linken Schulter
nach unten auf dem linken VT wächst

auf den beiden Schultern entspringen jeweils
die Äste für den Ärmel


Man strickt also den halben Rücken, 
danach die Schulterpartie und zum Schluss
von oben nach unten das zweite Vorderteil.
Die Abkettkante bildet die andere 1/2 Saumweite.

der untere Bereich mit dem kleinen Schlitz im Perlsaum:
der Knospenast entspringt aus dem Saum des rechten VT,
läuft quer über den Rücken
 und endet kurz über dem Saum des linken VT


Die beiden Unterschiede zu der Angoraweste 
sind die Ärmel und der stark figurbetonte Schnitt.

der Ärmel mit der Saumblende in Perlmuster und einem Schlitz